Interview mit Freiherr Moritz Knigge

Die Adelsfamilie von Knigge ist bereits 1338 mit Ritter Hermann von Knigge urkundlich erwähnt. Das macht die Familie Knigge zu einer der ältesten deutschen Adelsgeschlechter die, die deutsche Geschichte bis heute prägt.

Moritz Freiherr Knigge ist direkter Nachfahr von Adolph Freiherr von Knigge. Er ist Unternehmensberater in Düsseldorf mit Schwerpunkt „wertschätzende Kommunikation“.

Sehr geehrter Baron,

das Bild des Adels ist heute generell von Skandalgeschichten, Familientragödien oder märchenhaften Hochzeitsfeiern in der Boulevardpresse geprägt. Verständlicherweise bevorzugen es die meisten Adeligen sich aus der Öffentlichkeit ganz zurückzuziehen.

Häufig höre ich auch so manch einen sagen, der Adelsstand sei doch nichts weiter als ein Relikt der Vergangenheit. Diese heute weit verbreitete Meinung übersieht die Tatsache, dass der Adel einmal eine positive Vorbildfunktion für das Volk besaß. Auch wird heute darüber vollkommen hinweggesehen, dass die humanistischen Ideale in den Wissenschaften und Künsten, maßgeblich von großen Persönlichkeiten aus Adelsgeschlechtern geprägt worden war. So waren J.W. von Goethe, Friedrich von Schiller [man denke nur einmal an seine Briefe zur ästhetischen Erziehung des Menschengeschlechts], Bettina von Arnim [Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der dt. Romantik], Alexander von Humboldt [einer der bedeutendsten Naturforscher des letzten Jahrhunderts] alles Adelige. Die Liste könnte beliebig erweitert werden.

Tobias Lein:
Ist es überhaupt möglich, sich ein fundiertes Bild von der eigenen Geschichte, von den Motiven, die unsere Väter und Vorfahren bewegten, zu machen?

Freiherr Moritz Knigge:
Es ist absolut möglich sich damit zu beschäftigen. Ich frage mich immer wieder ob man sich ein komplettes Bild darüber machen kann, da wir natürlich jetzt in einer völlig anderen Gesellschaft leben. Wir können wahrscheinlich viele Entscheidungen und viel Dinge die in der Vergangenheit passiert sind und für die Menschen damals völlig richtig waren, heute ganz anders entscheiden, weil wir uns als Gesellschaft weiter entwickelt haben. Von daher glaube ich, kann man nie behaupten dass ich 100%ig genau verstehen kann was damals statt gefunden hat.

Tobias Lein:
Man sollte also nicht mit den Maßstäben von heute die damalige Zeit messen?

Freiherr Moritz Knigge:
Nein, in beide Richtungen. Wenn mir in der Schule Schulkameraden vorgeworfen haben: „Ach ihr hattet ja früher Leibeigene Ihr ward ganz schlimm“, da konnte ich auch nur antworten: „Ja, Entschuldigung das war halt früher“. Was soll ich heute damit anfangen, ich habe ein großes Problem damit, wenn einem eine sog. Erbschuld zugewiesen wird; das halte ich für falsch.

Tobias Lein:
Ich wurde auf Sie aufmerksam, als Sie in der Talkshow 3 nach 9 zu Gast waren, man kommt nicht umhin zu bemerken, das man scheinbar Ihre Person auf Messer, Gabel und Servietten reduziert. Ich finde dies nicht angemessen; da das Buch „Über den Umgang mit Menschen“ von Adolph Freiherr von Knigge in eine völlig andere Richtung tendiert. Was die Allgemeinheit daraus gemacht hat steht im keinen Verhältnis zum eigentlichen Werk. Das einen tiefen Einblick in die Seele bzw. die Natur des Menschen gibt, und tatsächlich immer noch aktuell ist.
Wie gehen Sie damit um, da Sie doch tendenziös in die Fußstapfen ihres Vorfahren treten?

Freiherr Moritz Knigge:
Ich lebe ein bisschen nach dem Motto: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“. Ich habe mich daran gewöhnt, dass es so ist. Ich weiß dass es anders ist! Ich mache es den Menschen aber nicht zum Vorwurf, dass sie es anders gelernt haben. Sie haben es nicht böse gemeint, es ist ja nicht so das sie es geplant oder aus einem bösen Hintergrund heraus machen, es ist einfach irgendetwas in der kulturgeschichtlichen Betrachtung des Werkes von Adolph Freiherr von Knigge schief gelaufen. Woran übrigens die Familie selbst auch schuld hatte weil sie es nicht vernünftig verwaltet haben, in der Vergangenheit. Sie haben nicht bzw. wenig darauf geachtet, wie es weiter getragen wird. Ich würde schon sagen, dass man behaupten kann das Adolph Freiherr von Knigge ein herausragender Intelektueller seiner Zeit war. Nicht seine ganze Familie, die waren doch eher einfachen Gemütes und haben darauf nicht wirklich geachtet und keinen Wert darauf gelegt. Also ein bisschen auch selbst schuld, einer der Gründe warum ich heute probiere ein wenig Aufklärung zu schaffen. Das ist eine Sache die ich wirklich so benenne in den Vorträgen; die ich halte: „Ein wenig Aufklärung über den Aufklärer“ und ich bemerke das meine Zuhörer das sehr Interessant finden und absolut bereit sind aufzunehmen. Ich würde ihnen nie vorwerfen sie machen das Thema lächerlich.

Tobias Lein:
So zusagen frei nach dem Motto „Jede Generation wiederholt auf ihre Weise die Fehler der früheren Generation“

Freiherr Moritz Knigge:
Ja, das passiert oft. Wenn nicht einer kommt und versucht es besser zu machen, und dann ganz wichtig, es vernünftig tut. Wissen sie, was soll es mir bringen jetzt im Endeffekt beleidigt zu sein und auf die Menschen zu schimpfen, dadurch verbessere ich nichts, ich verschlechter es eher, denn dann bin ich nämlich spießig, dann bin ich doof, dann bin ich konservativ und dann bin ich im Endeffekt in genau der falle wo die Menschen sowieso immer meinen wo ich bin. Ich würde mir selbst schaden und auch dem Werk von Adolph Freiherr von Knigge schaden.

Tobias Lein:
Da haben sie recht sie würden sich quasi selbst das Wasser abgraben. Die Chance auf eine vernünftige Konversation wäre somit vorbei.

Freiherr Moritz Knigge:
Absolut! Ich glaube, das Werk ist so gut, auch heute noch so betrachtenswert. Das man im Endeffekt Menschen sehr freundlich dazu bringen muss schaut doch mal an das ist doch viel besser. Das sagt uns immer noch was und wenn ich sie da zu einem miteinander einlade dann ist das positiv, wenn ich ihnen über den Mund fahre dann machen sie dicht, und dann bin ich der böse bei einer guten Sache.

Tobias Lein:
Adel verpflichtet, heißt es. Ihre Vorfahren sind auf einem Rittergut geboren. Das Prinzip der Ritterlichkeit ist ein hohes Erziehungsideal; beispielsweise sieht es vor, dass jemand sein Instinkt- und Gefühlsleben beherrschen lernt, dass er sich vorbildlich und gerecht verhält, dass er sich seiner Familie, seiner Ahnen und den ihm anvertrauten Menschen verpflichtet fühlt.
Denken Sie es ist sinnvoll, wenn sich der Adel erneut oder vermehrt für die Vermittlung von Werten und Tugenden einsetzt würde?

Freiherr Moritz Knigge:
Also, ich glaube erst einmal das tut er, in einem gewissen Grad, nicht komplett in der Öffentlichkeit. Ich hab natürlich in meinem Freundes und Bekanntenkreis eine Menge Adeliger mit denen ich aufgewachsen bin. Das hat sich so ergeben dadurch dass meine Eltern auch viele kennen und da auch wieder Kinder sind. Wenn ich darüber weg schaue gibt es schwarze Schafe in allen Bereichen. Generell habe ich das Gefühl das da recht gut erzogen wird auch in einem Sinne der mir eher nahe ist, den ich kenne, und dem ich mich verband fühle. Es ist jetzt die Frage ob ich mich als Stand hinstellen muss und sage der Adel ist jetzt dafür verantwortlich und muss es jetzt tun, soweit würd ich nicht gehen. Ich würde sagen jeder Mensch der gut erzogen ist und vernünftig ist tut dies so oder so.

Tobias Lein:
Übt Ihre Abstammung automatisch einen Einfluss auf Menschen in Ihrer Umgebung aus? Werden Sie als Adeliger wahrgenommen oder als Geschäftsmann mit adeligem Hintergrund?

Freiherr Moritz Knigge:
Ich glaube das geht Parallel. Ich arbeite offensiv mit meinen Namen. Ich werde eher als Knigge wahrgenommen, der Name Knigge ist für die meisten Menschen fast Programm. Das ist wirklich ein Wort, das in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist und das merke ich auch, das wird mir wieder gespiegelt. Also mir wird gesagt „Ach na Herr Knigge“ und so, das scheint teilweise auf Menschen einschüchternd zu wirken, teilweise einfach auch Interesse zu wecken. Was dann immer auch sehr spannend ist und positiv ist und ich weiß damit umzugehen. Ich glaube, wenn die Menschen nicht wissen wer ich bin, dann werde ich auch nicht als Adeliger wahrgenommen.

Tobias Lein:
Dann empfinden Sie diesen Namen zu tragen nicht als Last?

Freiherr Moritz Knigge:
Nein, als Last empfinde ich ihn überhaupt nicht, eher im Gegenteil. Er ist nicht immer nur positiv besetzt und teilweise auch hinderlich bei dem was ich tue. Mein Name wird mit einer ganz bestimmten Sache verbunden, der steifen Etikette und der Form, dadurch werde ich auch gern in eine Schublade gesteckt. In meiner Arbeit mit Unternehmen geht es um Kommunikation um Umgang, aus dieser Schublade muss ich erst einmal heraustreten. Also habe ich einerseits den Vorteil meines Namens, der für mich eher Türen öffnet, die für andere verschlossen bleiben, muss mir aber immer bewusst sein das es Erklärungsbedürftig ist.

Tobias Lein:
Gab es Schlüsselereignisse in Ihrem Leben, die Sie maßgeblich geprägt haben? Auch in der Tradition ihres Vorfahren weiterzumachen? Es ist nicht zwingend, dass man mit diesen Namen gleichzeitig das Erbe antritt.

Freiherr Moritz Knigge:
Nein, ein Schlüsselerlebnis könnte ich nicht benennen, es ist mit der Zeit gewachsen.

Tobias Lein:
Spielt der Glaube an Gott, die Religion ganz allgemein, eine Rolle in Ihrer Familie?

Freiherr Moritz Knigge:
Sehr gemäßigt würd ich sagen, natürlich der Kirchgang zu Feiertagen, meine Mutter die auch im Kirchenvorstand war für längere Zeit. Wir haben von der Familie her keinen automatischen Sitz. Es gibt diverse Familien die das haben, das war nicht so im Vordergrund gestanden.

Tobias Lein:
Die Globalisierung ist der erste Prozess in der Menschheitsgeschichte, in der niemand einen Gestaltungsanspruch anzumelden scheint.
Sind wir heute die Sklaven Wirtschafts- und Gesellschaftspolitischer Zwangssituationen, denen wir hilflos ausgesetzt sind und machtlos gegenüber stehen?

Freiherr Moritz Knigge:
Ich glaube nicht dass wir dem 100%ig machtlos gegenüber stehen, speziell in unserer Gesellschaft, weil wir doch recht freiheitlich demokratisch geregelt sind und wir können selbst entscheiden. Rein unbewusst sind wir dem vieleicht in einem gewissen Grad ausgeliefert, aber wenn wir uns offensiv damit beschäftigen, dann haben wir auch als kleiner Konsument gewisse Möglichkeiten uns zu wehren. Ich glaube, die werden zu wenig wahrgenommen, das könnte mehr werden. Ich glaube es herrscht eine Menge Fatalismus in genau die Richtung die sie gerade beschreiben „Ach wir können ja so wieso nichts tun“. Davor wehr ich mich! Wir können etwas tun. Es ist immer nur eine Frage des Wollens, ob wir etwas tun. Die Menschen sollten sich eingestehen, dass sie mehr tun könnten als sie wirklich tun und ich würde mich freuen wenn mehr Projekte in die Richtung gefördert werden die dem Konsumenten auch mehr Möglichkeiten zugestehen. Wir sind als Menschen relativ faul und unsere Faulheit wollen wir uns gegenüber nicht zugeben und deshalb geben wir die Schuld den anderen. Es ist aber auf der anderen Seite so, dass die Wirtschaft auch sehr mächtig geworden ist und ich glaube, dass es schon wichtig ist genauer hinzu schauen; um auch vieleicht stärker darauf einzuwirken. Wie das nun stattfindet, ist sehr schwierig, aber wir sollten offen dafür bleiben.

Tobias Lein:
Darüber hinaus: die heutige EU-Politik in Brüssel scheint den Europäer ausschließlich als Wirtschaftssubjekt [Konsumenten] wahrzunehmen und Europa als eine reine Wirtschaftzone zu definieren. Wie sehen Sie die europäische Entwicklung diesbezüglich? und Deutschland innerhalb dieser Entwicklung.

Freiherr Moritz Knigge:
Ich empfinde sie als sehr wichtig, und, es ist ein Wirtschaftszusammenschluss ich glaube da brauchen wir uns nichts vor zu machen und das ist auch gut so. Ich glaube es ist gut, Wirtschaft gemeinsam zu gestalten und gerade in einer großen globalisierten Welt muss man sich etwas aufblasen um noch wahrgenommen zu werden, um noch im Spiel zu bleiben. Es ist die Frage wie weit man geht, aber generell bin ich dem nicht Negativ gegenüber eingestellt. Es gibt bestimmt Dinge die man verbessern kann, die man auch besser machen sollte in Zukunft. Menschen sind fähig zu lernen. Daran sollte man immer Arbeiten, und nicht meinen wir sind jetzt fertig damit. Generell bin ich der Europäischen Union nicht negativ eingestellt, ich halte es für richtig, dass es sie gibt und Deutschland ein Teil davon ist.

Tobias Lein:
Hat das Motto „Nichts ist unmöglich“ zu einer zeitweisen Aufhebung der Selbstkontrolle geführt und die Gier überhand nehmen lassen?

Freiherr Moritz Knigge:
Ich glaube die Gier hat im dem Fall nichts mit dem System zu tun sondern das System baut auf Gier auf. Die Grundidee von Marktwirtschaft beinhaltet, dass der Mensch zu einem gewissen Grad gierig ist. Die Frage ist ob man es unbedingt Gier nennen muss; Adam Smith hat es Eigennutz genannt. Der Eigennutz eines jeden Menschen, der erkennbar ist und im Endeffekt wirtschaftliches Handeln fördert. Man sollte sich dieses Streben nach Eigennutz oder Gier, egal wie man es auch nennen will, dem sollte man sich stellen. Dass sollte man sich bewusst machen, und sollte ganz offensiv versuchen, darauf einzuwirken um zu sehen, dass dadurch Menschen nicht untergebuttert werden oder ganz gierige Menschen Schaden anrichten. Es ist auch in den Genen. Wir sollten lernen damit besser umzugehen. Wir können sie nicht einfach wegstreichen, die Gier. Das funktioniert nicht, wir sollten Funktionen in unserer Gesellschaft einrichten die es gierigen Menschen schwerer machen.

Tobias Lein:
Die aktuelle „Diesel“ Werbekampagne „Be Stupid“ ruft umgangssprachlich zum Dumm sein auf!
Denken Sie das derartige Werbekampagnen prägenden Einfluss auf Jungendliche haben derer Charakter noch nicht gefestigt ist?

Freiherr Moritz Knigge:
Das würde ich nicht überbewerten. Es ist ein Werbegag. Menschen sind gierig, sind eigennützig in unterschiedlichen Ausprägungen. Menschen leben in ganz vielen Bereichen nach dem Lustprinzip. Das ist schon von den alten Griechen beschrieben worden. Wir brechen alle mal aus und tun Dinge die uns gefallen. Wir hatten hier im Rheinland gerade Karneval. Der findet einmal im Jahr statt, das ist Traditionell und auch ganz Lustig.
Ich glaube, der Mensch kann sich selbst zurück pfeifen. Und kann daran arbeiten! Das gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Ich glaube, nicht dass es Klug ist zu meinen das wäre furchtbar und beeinflusst die Menschen schlecht. Ich glaube, junge Menschen wissen was gut für sie ist. Einige wissen es besser, und einige weniger gut. Junge Menschen sind fähig zu unterscheiden und in wichtigen Bereichen den Ernst des Lebens anzunehmen und ihn vernünftig um zusetzten. Ich glaube, dagegen vorzugehen, wäre ein Armutszeugnis für die Jugend. Sie ist nicht so dumm wie sie immer gerne dargestellt wird. Man sollte sie unterstützen. Unserer Gesellschaft sollte am Bildungssystem arbeiten. Bildung ist wichtig für die Zukunft unserer Jugend. Wir sollten aufhören sie zu unterschätzen und als dumm darzustellen.

Tobias Lein:
Die Religion „Islam“ ist seit Jahren in aller Munde, erst kürzlich durch die Entscheidung in der Schweiz, das Minarett zu verbieten. Halten Sie es für Klug einer ganzen Religionsgemeinschaft ein „generell“ Urteil zu attestieren „intolerant“ zu sein.

Freiherr Moritz Knigge:
Ich würde nie ein spruchreifes Urteil darüber fällen, weil ich im dem Fall zu ungebildet bin. Ich weiß darüber zu wenig. Ich halte so „generelle“ Urteile für falsch. Ich weigere mich anzunehmen, dass der Islam falsch und schlecht ist. Das glaube ich nicht. Ich kenne genügend gläubige Moslems die ich als vernünftige und menschliche Personen ansehe. Meiner Ansicht nach sind viele Dinge nicht aus der Religion, sondern Politisch intendiert. Menschen nutzen rein Machtpolitisch gewisse Knöpfe aus die sie dann drücken. Leider reagieren viele darauf – auch aus Unwissenheit. Man sollte weiter damit offen umgehen und unserer Gesellschaft würde es gut tun, sich auch mal mit der eigenen Kultur zu beschäftigen. Was so dahinter steckt! Um dann sich anderen Kulturen anzunähern. Ich glaube unser großes Problem ist es, wir kennen uns selbst zu wenig um überhaupt ein abschließendes Urteil über etwas anderes zu fällen. Ich würde mir wünschen, dass viele Bereichen des Islams offener in den Diskurs eintreten und wir gemeinsam mit unserem Glauben vernünftig umgehen. Dicht machen und verurteilen kann nie Konstruktiv sein. Das ist Destruktiv. Reines schwarz-weiß Denken behindert und bremst. Es sollte offen diskutiert werden und dabei sollten wir lernen Verständnis für die Gegenseite zu entwickeln.

Tobias Lein:
Vielen Dank für das Interview.

Internetlinks zum Thema:

Internetpräsenz Freiherr-Knigge

Adolph Freiherr von Knigge - Über den Umgang mit Menschen

Wikipedia über Knigge