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Wenn die Mitarbeiter ihren Kolonialherren einen Besuch abstatten

::: Schloß zu Hambach :: eine Zeitenwende :::

Grüß Gott, zurzeit gibt es kaum ein Medium das nicht über das Flüchtlingsdrama in Deutschland und der Welt referiert. Die in letzter Zeit stattgefundenen  Ereignisse im Mittelmeerraum sind aber nicht nur eine Flüchtlingstragödie sondern eine Menschheitstragödie. Es kann niemals eine Lösung für dieses Dilemma sein, ihm den Rücken zu kehren und wegzuschauen. Wir sollten zur Kenntnisnehmen das die Welt und Ihre Länder, uns und jenen die diese Länder führen lediglich ein Anvertrauen sind. Die Regierungen sind nicht die Besitzer der Länder. Keine Regierung kann eine Besitzurkunde für sein Land vorweisen,es gab immer einen dem es davor gehörte.

Es kann ohne Übertreibung gesagt werden, dass der Westen in der ganzen Welt kolonialisiert hat und mit seinem Verhalten dazu beigetragen hat dass, das jetzt stattfindende Menschheitsdrama erst überhaupt zum Vorschein kommt. Die Gier des Westens nach billigen Rohstoffen für seine Produkte und Waren, hat zur Ausbeutung der Länder und Menschen geführt. Namhafte Marken lassen bauen, schneidern, aushöhlen in diesen Billiglohnländern. Jetzt haben die Mitarbeiter jener Kolonialherren genug von Krieg und Elend den der Westen zu Ihnen gebracht hat. Nun rufen sie nach Schutz und Geborgenheit bei Ihren Herren und kommen zu Tausenden.

Was machen jetzt diese Kolonialherren? Sie schließen die Grenzen, bauen Zäune höher als die Berliner Mauer und unterbrechen den Zugverkehr. Die europäischen Länder werden zumeist von Christen regiert. Also, Ihr Staatsmänner und -frauen, Regenten eurer Länder: Öffnet zuerst die Pforten zu euren Herzen und dann eure Grenzen. Die 10 Gebote sowie das Vermächtnis Jesu verpflichtet uns dazu. Die Türkei, ein muslimisches Land hat ohne zu murren 2,5 Millionen Menschen aufgenommen und versorgt. Wir hingegen stöhnen bei ein paar Tausend.

Ihr Regenten, sagt eurer Bevölkerung: „Habt keine Angst! Wir sind Christen und es ist ein Versprechen unseres Herrn, je mehr ihr gebt, desto reicher wird euch gegeben.“ Stellt den Kommenden lediglich eine Bedingung: „Kommt, bewegt euch frei und versorgt euch. Aber seid anständig und fleißig, haltet euch an unser Gesetz. Punkt und Ende“.

Handeln wir nicht, so wird das Feuer das der Westen in den Osten gebracht hat wieder zu uns zurückkehren. Beginnend bei unserer eigenen Bevölkerung wird sich der Flächenbrand ausbreiten. Keine Politik, keine Diplomatie, kein wirtschaftlicher oder anderweitiger Vorteil kann wichtiger sein als die Tränen, das Leid und der Tod von Millionen von Menschen.

Lukas 6:38 „Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfließend Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?

Soviel reicht, wer verstanden hat!

Nihil sine Deo!!!