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Leitbild :: Neue Deutsche Monarchie e.V

Nichts ohne Gott und Gott mit uns

Nicht zum Wohle des Königs beschäftigen wir uns mit dem monarchischen Gedanken, sondern für das Wohl der in Deutschland lebenden Menschen. Wir möchten die Vergangenheit Deutschlands erforschen und den Bezug zu den gesunden Wurzeln des menschlichen Zusammenlebens wieder herstellen. Wir haben die Absicht Deutschlands Traditionen und geistiges Erbe im Zeitgeist des neuen Jahrtausends zu interpretieren und im Sinne der monarchistischen Lebensführung wieder lebendig werden zu lassen. Es geht um unsere gemeinsame Heimat. Machen wir Familie, Freundschaft, Nachbarschaft und Kollegialität wieder zu den Grundlagen für eine Gesellschaft die in Frieden und Sicherheit zusammen lebt.

Das Deutsche Volk wurde in der Welt durch seine großartigen Komponisten, seine Dichter und Denker und natürlich durch seine ehrbaren Regenten und Staatsmänner bekannt. Als Vorbild in Tugendhaftigkeit, Bescheidenheit, Diplomatie, Gottvertrauen, Großmut, Gerechtigkeit, Fleiß, Hilfsbereitschaft, Ordnungssin ,Rechtschaffenheit, Toleranz und Zuverlässigkeit. Um Ehre und Ansehen der Deutschen wieder herzustellen brauchen wir Menschen, die aus dem eigenen Verständnis heraus von unvernünftigen Verhaltensweisen ablassen und Nützliches tun.

Auch in Medien, Wirtschaft und Politik sollen Menschlichkeit und Würde die höchsten Maßstäbe sein nach denen gehandelt wird. Diese Bereiche der Gesellschaft sollen den Zweck erfüllen dem harmonischen Zusammenleben der Menschen dienlich zu sein, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Unsere Arbeit befasst sich auch mit diesen größeren Zusammenhängen des menschlichen Miteinanders. In dem herrschenden politischen System zum Beispiel geben wir unsere Stimme ab und werden dann von den von uns gewählten Menschen repräsentiert. Das gewählte Parlament ist also lediglich ein Spiegelbild des Zustands unserer Gesellschaft. Wem das Spiegelbild nicht gefällt, dem nützt es nicht auf den Spiegel zu schimpfen. Um daran etwas zu verändern, muss er bei sich selbst beginnen.

„Wäre bei allen Menschen Verstand und Tugend, so würde ein jeder aufrichtig und freiwillig zur gemeinen Wohlfahrt beitragen“ schrieb der Philosoph und Universalgelehrte Christian Wolff(1679-1754). Er hatte maßgeblichen Einfluss auf die preußische Gesetzgebung. Das preußische Landrecht im Deutschen Kaiserreich war schließlich eine der modernsten Rechtsordnungen weltweit, der natürlich auch der Kaiser selbst untergeordnet war. Sie war so modern, dass sie fast vollständig von der Bundesrepublik Deutschland übernommen wurde und somit bis heute von Nutzen ist.

Alle Erfindungen der Menschheit haben nur einen Wert, weil sie einen Nutzen für uns haben. Ein Auto das nicht mehr fährt, eine Waschmaschine die nicht wäscht – sie haben keinen Wert mehr. Welchen Nutzen haben wir für andere? Wir stellen uns diese Frage. Aber die Antwort können wir nicht mit Worten geben. Wie sehr wir dieses Geschenk ein Mensch sein zu dürfen wertschätzen, zeigt sich erst durch unsere Taten. Unser Eifer gilt dieser Veredelung unseres Menschseins und wir laden jeden ein diese Entwicklung ebenfalls für sich zu beginnen. Und wem es dabei wirklich um das Allgemeinwohl geht, der erkennt dass es im Wetteifern in guten Taten weder Sieger noch Verlierer gibt, dass „Ich“ und „Du“ zu einem „Wir“ werden.

Den letzten Höhepunkt der inneren Veredelung des Volkes und der äußeren Repräsentanz erreichte Deutschland im vereinigten Kaiserreich. Das Deutsche Volk genoss hohes Ansehen in der Welt. Die Organisation des Staates, die Rechtsstaatlichkeit, flächendeckende Schulbildung, Gesundheitsversorgung, wissenschaftliche Forschung, das Handwerk, das Ingenieurswesen… in allen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens galt Deutschland weltweit als Vorbild. Man schickte Abgesandte um von diesem System zu lernen. Aus aller Welt wurden junge Menschen in die Universitäten nach Frankfurt/Oder, Halle oder Heidelberg geschickt die einst einen Weltruf genossen wie heute Oxford, Yale oder Harvard.

Die Regenten der Familie Hohenzollern, die seit 1415 unter Friedrich I. die Geschicke der Mark Brandenburg und Preußens mit Ihren Visionen stetig erweiterten, wirken bis ins heutige Deutschland hinein. Dies war nur möglich, weil über Jahrhunderte ein kontinuierlicher Aufbau geschah und nicht nur bis zum Ende der Wahlperiode gedacht wurde. Hieran erkennen wir das Verantwortungsgefühl einer edlen Familie für die Deutschen. Die Strahlen der Krone wirken bis heute. Obwohl wir seit gut 93 Jahren ohne ein gekröntes Oberhaupt leben, wirkt der Geist dieser Familie weiter und kann uns Vorbild sein und neuer Höhepunkt werden. Auch wenn der „rechtmäßige Erbe, der momentane Chef des Hauses Hohenzollern Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen für diese Aufgabe zur Zeit nicht zur Verfügung steht“.

Wir erinnern gern an den 27. August 2011, als sich SKKH Prinz Georg Friedrich von Preußen und Prinzessin Sophie von Isenburg das JA-Wort in der Potsdamer Friedenskirche gaben. In der Hochzeitspredigt sagte der Evangelische Pfarrer Michael Wohlrab aus Jerusalem: „…Für euch wird es viele Möglichkeiten geben die Welt zu verändern. Ihr tut es schon jetzt. Wie auf der Burg Hohenzollern, wo auf Einladung der Kira-Von-Preußen-Stiftung palästinensische und israelische Jugendliche zusammenkommen. Es ist Euch wichtig, das friedliche Miteinander im Heiligen Land zu fördern... Die Offenheit und Toleranz hat in Preußen Tradition….“ An den Feierlichkeiten nahmen Vertreter des Judentums, des Christentums und des Islam teil.

So wie das menschliche Bewusstsein, die Wissenschaft, die Musik und die Literatur sich von Generation zu Generation weiterentwickelten, so reifte auch die Königsfamilie in der Erfüllung ihrer Aufgabe. Wir glauben daran, dass die monarchische Lebensführung und ein königlicher Repräsentant der richtige Weg für das 3. Jahrtausend sind. Wir machen uns für einen Monarchen stark, der zum Wohle aller in Deutschland lebenden Menschen und Gottes Ehre überparteilich und überkonfessionell Einfluss auf die Entscheidungen in diesem schönen Land nimmt. Der das Wesen und die Würde des Deutschen Volkes in geeigneter Weise nach Außen repräsentiert.

Gott mit uns